Leben im Dreiländereck P-CZ-D:  Der Eiserne Vorhang bewirkte Mauern im Kopf

Die Länder hinter den Mauern nahmen und nehmen wir nicht wahr. Nun kann man in der Ukraine auf Spurensuche gehen, nach der eigenen Vergangenheit, nach den jüdischen Schtedls, nach Schriftstellern aus Schulerinnerungen wie z.B. Paul Celan. Mich selbst reizen Reisen in den Osten derzeit mehr als nach Frankreich oder in die USA.

Dreiländerpunkt CZ, D, P

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Vielleicht habt Ihr von den Unruhen in unserer Region gelesen oder in den Nachrichten die Bilder von den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten in Varnsdorf am 10.9.2011 gesehen. Es fällt mir schwer zu beschreiben, was hier geschieht, auch wenn wir ständig darüber reden, diskutieren, nachdenken, die Zeitungen voll davon sind. Zu widersprüchlich sind die Informationen, zu unwirklich, was wir gerade erleben. Auslöser war eine nächtliche Schlägerei zwischen Jugendlichen am 21.8. in Rumburg. 

 

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Eine Fußgängerbrücke soll Deutschland, Tschechien und Polen am Dreiländerpunkt bei Zittau verbinden. Geplant sei das Bauwerk in Form eines Ringes, sagte der Leiter des Zittauer Bauamtes, Michael Hiltscher, der den Baubeginn auf 2010 schätzte. Passiert ist leider noch nichts (Ergänzung 2013).

Grundlagen sind der Entwurf „Ring“ - 1. Preisträger des Internationalen Workshops an der Hochschule Zittau/Görlitz vom Februar 2006, die Forderung nach einer behindertengerechten Gestaltung und die hydromechanischen Gesichtspunkte bei der Einordnung des Bauwerkes in die Flussaue.

Die mit der Machbarkeitsstudie vorliegenden Ergebnisse werden durch den Städteverbund „Kleines Dreieck“ als Grundlage für die weitere planungs- und genehmigungstechnische Vorbereitung der Realisierung des Brückenbauwerkes am Dreiländerpunkt verwendet. Die Brücke ist entscheidendes Element der Gestaltung dieses für die touristische Entwicklung der Region bedeutsamen historischen Ortes. Die Städte Bogatynia, Hrádek nad Nisou und Zittau haben sich das Ziel gesetzt, dieses Projekt im Rahmen der Ziel 3-Förderung der Europäischen Union einer Realisierung zuzuführen.

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Einweihung des Reliefs Vahan Begos in Görlitz

Rot scheint die Abendsonne auf das von Vahan Bego und Michal Bulak geschaffene Relief am Turm gegenüber der Vierradenmühle in Görlitz (Zgorzelec) und lässt die Farben Europas kräftiger leuchten.

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Die Revolution „in orange“ hat die Ukraine dem westlichen Teil Europas näher gebracht. Durch ihre Osterweiterung ist die EU an die Ukraine herangerückt. Das Wort „U-kraine“ heißt „am Rande“ – und bekommt so einen neuen Sinn. Für viele Westeuropäer ist eine Reise in die Ukraine bis heute schwer vorstellbar. Und doch ist es ein lohnendes Ziel!

Das Land ist vom Massentourismus noch verschont. Es hat seine abwechslungsreiche landschaftliche Ursprünglichkeit bewahrt. Ein großer landschaftlicher Reichtum bietet sich dem Besucher: Waldkarpaten, Steppenzone bis zur subtropischen Schwarzmeerküste. Die Geschichte der Ukraine ist sehr bewegt und interessant.