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Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor DECT-Telefonen |
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Geschrieben von Bundesamt für Strahlenschutz
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Auch wenn nach dem aktuellen Wissensstand in der DECT-Technik kein gesundheitsgefährdendes Potenzial zu erkennen ist, empfiehlt das BfS, durch geeignete Vorsorgemaßnahmen für eine Minimierung der Strahlenbelastung der Nutzer zu sorgen:
* Es sind Geräte zu bevorzugen, bei denen keine Abstrahlung des Kontrollkanals erfolgt, wenn das Mobilteil in der Basisstation steckt. In diesem Fall ist darauf zu achten, dass das Mobilteil in den Nutzungspausen sich auch in der Basisstation befindet. * Alternativ zu den Schnurlos-Telefonen mit DECT-Technik sind schnurgebundene Telefone vorzuziehen. * Ein Daueraufenthalt in unmittelbarer Nähe zu den derzeit gebräuchlichen DECT-Basisstationen sollte vermieden werden. Basisstationen sollten z.B. nicht im Kinder- oder im Schlafzimmer und nicht direkt auf dem Schreibtisch betrieben werden. * Wer eine Dauerbelastung des Kopfes mit elektromagnetischen Feldern vermeiden will, sollte Telefonate mit dem Mobilteil kurz halten und für längere Gespräche ein Schnurtelefon verwenden.
Verbraucher, die anstelle eines DECT-Telefons ein Gerät des CT 1+-Standards bevorzugen, sollten auch weiterhin die Möglichkeit haben, diesen Standard zu nutzen. Neue Modelle werden allerdings nicht mehr zugelassen.
Die Forderung, den DECT-Standard vor allem für die Nutzung im Privathaushalt zu modifizieren, bleibt aber bestehen (siehe auch die Pressemitteilung 002 des BfS vom 31.01.2006).
Die wichtigsten Ziele dabei sind:
* das ständige Senden im stand-by-Betrieb zu vermeiden und * eine effektive Leistungsregelung einzuführen.
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